Radio RSG
PodcastsTitelsucheLokalnachrichtenStudio-MailWebradio

Lokalnachrichten


Wohnen im RSG-Land vergleichsweise günstig (19:43 Uhr)
Im RSG-Land hat jeder Mieter im vergangenen Jahr rund 12-einhalb Prozent seines Einkommens nur fürs Wohnen ausgegeben. Das geht aus Zahlen des Internetportals Immobilienscout24 hervor, das die Werte im sogenannten Erschwinglichkeitsindex erfasst und mit den Ergebnissen von vor drei Jahren vergleichen hat. Obwohl das Wohnen auch bei uns teurer geworden ist, liegen die Städte Remscheid und Solingen längst nicht an der Spitze des Rankings. Sehr teuer ist das Wohnen vor allem in Großstädten wie München, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg und Berlin. Im Vergleich ist das Wohnen hier bei uns sogar noch relativ günstig. In München zum Beispiel liegt der Wohnkostenanteil bei über 30 Prozent. Einschließlich der Nebenkosten geht dort etwa ein gutes Drittel des Einkommens nur fürs Wohnen drauf. Die Statistik zeigt aber, dass selbst in mittelgroßen Städten, wie Remscheid und Solingen, die Wohnkosten immer weiter anziehen. Auch Universitätsstädte landen wegen des Wohnraummangels auf den vorderen Plätzen der Statistik

Uneinigkeit um den Verkaufsoffenen Sonntag in Remscheid (19:43 Uhr)
Was den geplanten verkaufsoffenen Sonntag am ersten Advent in der Remscheider-Innenstadt angeht, bahnt sich ein Streit innerhalb der Politik an. Es gibt offenbar unterschiedliche Meinung über Fraktionsgrenzen hinweg. Am Donnerstag kommender Woche muss der Stadtrat darüber entscheiden. Der Marketingrat Innenstadt hält weiterhin an den Planungen fest und will parallel zum Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz, dass die Geschäfte am 3. Dezember öffnen. Die Rathausspitze wiederum schlägt der Politik vor, dagegen zu stimmen. Aus Verwaltungssicht ist die Gefahr zu groß, dass die Gewerkschaft Verdi den verkaufsoffenen Sonntag gerichtlich stoppen kann. Grund: Der Weihnachtsmarkt zieht weniger Besucher an, als die offenen Geschäfte, was nicht zulässig ist. Wie aus gut informierten Kreisen zu hören ist, herrscht darüber sogar innerhalb der verschiedenen Parteien unterschiedliche Meinung.

Kampfmittelräumdienst rückt in Lüttringhausen an (19:42 Uhr)
In Lüttringhausen wurde gestern eine Panzergranate aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Sie befand sich in einem Waldstück zwischen Herrmannsmühle und Sirachskotten. Gegen 13 Uhr wurde die Panzergranate heute vom Kampfmittelräumdienst kontrolliert gesprengt. Ein Spaziergänger hatte die Panzergranate gestern Nachmittag entdeckt und gemeldet. Das Ordnungsamt forderte daraufhin den Kampfmittelräumdienst an. Die Sprengstoffexperten stellten bei der Sichtung des Fundes eine Vorspannung der Granate fest. Sie war mit 10 Kilogramm Sprengstoff gefüllt. Deshalb entschieden die Experten sich zur kontrollierten Sprengung. Die konnte aber erst heute durchgeführt werden, weil gestern weder eine Entschärfung noch ein Abtransport möglich waren. Über Nacht wurde der Fundort abgesperrt. Die Sprengung heute verlief reibungslos. Weder eine Evakuierungen noch eine Räumung waren erforderlich.


Lokalnachrichten im Radio - jede Stunde zur halben Stunde
Montag bis Freitag von 5:30 bis 19:30 Uhr,
Samstag 7:30 bis 13:30 Uhr, Sonntag 9:30 bis 13:30 Uhr

Die letzten Nachrichten als MP3-File:
Podcast Radio RSG - Lokalnachrichten

oder hier gleich anhören:
Einen Augenblick bitte...