186.000 Euro Soforthilfe-Betrug

Auch hier bei uns im Bergischen gab es offenbar Betrugsversuche mit den Corona-Soforthilfen des Landes. Wie die Wuppertaler Staatsanwaltschaft mitteilt, ermittelt sie aktuell ihn 20 Verfahren, in denen Personen unberechtigt Soforthilfen beantragt und teilweise oft auch bekommen haben sollen.

Die Staatsanwaltschaft Wuppertal beziffert den Schaden auf insgesamt 186.000 Euro. Die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen, kurz FIU, hatte in den entsprechenden Fällen seltsame Kontobewegungen festgestellt. Konkret geht es unter anderem um Rentner, Arbeitslose oder auch Studenten, die versucht haben sollen die Soforthilfe zu beantragen. Die ist eigentlich nur für Unternehmen und Solo-Selbstständige gedacht. Laut FIU gibt es aber auch Fälle, wo plötzlich auf Konten von Hartz-IV-Empfängern 9.000 Euro eingegangen seien. In vielen Fällen hatten Banken die Behörden aufmerksam gemacht.

 

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