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A3-Anschluss oder drittes Gleis?
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A3-Anschluss oder drittes Gleis?

IHK-Präsident und Oberbürgermeister sind sich einig, dass die Verkehrsanbindung Solingens verbessert werden mussten. Die Prioritäten sind allerdings unterschiedlich.

Veröffentlicht: Mittwoch, 27.11.2019 20:56

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Lange Staus rund um die A3, frustrierte Bahnpendler am Solinger Hauptbahnhof. Beides war am Abend Thema beim Solinger Wirtschaftsempfang der Industrie- und Handelskammer. Der Bergische IHK-Präsident Thomas Meyer setzt sich weiter für einen direkten Anschluss Solingens an die A3 ein.

Dass sich Solingen gemeinsam mit Langenfeld und Mettmann für die Freigabe der Standspuren auf der A3 einsetzt, findet Meyer zwar grundsätzlich gut. Das könne helfen, das Stauproblem auf der Autobahn zu lösen.

Für eine bessere Verkehrsanbindung Solingens sei der direkte A3-Anschluss aus Sicht der Wirtschaft aber unverzichtbar. Dass eine Stadt wie Solingen keinen eigenen Autobahnanschluss habe, sei beschämend, so Meyer. Genau das ist in der Solinger Politik seit Jahrzehnten umstritten. Oberbürgermeister Tim Kurzbach erklärte dazu nur knapp, dass es in den vergangenen Wochen neue Entwicklungen zur A3-Thematik gegeben habe. In welche Richtung die gehen und wann mit Ergebnissen zu rechnen ist, wollte er aber noch nicht sagen.

Gleichzeitig sprach sich Kurzbach für eine bessere Bahnanbindung aus. Ziel sei es, ein „drittes Gleis“ für den Personenverkehr auf der Rhein-Wupper-Schiene zu bekommen. Damit ließen sich dann auch Direktverbindungen von Remscheid aus realisieren. Außerdem setze man sich weiter für einen zusätzlichen Bahnhaltepunkt in Solingen-Landwehr ein.

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