
Änderungen an Gedenkorten gibt es auch in Solingen
Manchmal müssen Denkmäler nachträglich verändert oder historisch eingeordnet werden. In Solingen wurden bisher vor allem erklärende Infotafeln ergänzt, sagte eine Sprecherin des Max-Leven-Zentrums im RSG-Interview.
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In Wuppertal wurde dagegen jetzt eine Gedenktafel am Polizeipräsidium geändert. Sie erinnert an die Verfolgten des Holocaust. Neuere Forschungen hatten gezeigt, dass die ursprünglich angegebene Zahl der Verfolgten zu niedrig war, teilte die Polizei mit. In Solingen wurden zum Beispiel an den Kriegerdenkmälern in Höhscheid und am Birken ergänzende Infotafeln aufgestellt, um die Kriegsrhetorik der Denkmäler einzuordnen. Auch das Siegfried-Denkmal wird durch zusätzliche Informationen eingeordnet. Das Denkmal in Höhscheid wurde 1937 eingeweiht und ist von der NS-Ästhetik geprägt. Die nachträgliche Einordnung sei wichtig, betont das Max-Leven-Zentrum. (jd)