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Arbeitsagentur sieht einige Herausforderungen in 2020
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Arbeitsagentur sieht einige Herausforderungen in 2020

Die Agentur für Arbeit setzt im kommenden Jahr auf mehr Berufsausbildung und Weiterbildung – vor allem bei den Jugendlichen. Auch wenn die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen in Remscheid und Solingen in diesem Jahr zurückgegangen ist, bleibt die Lage weiter angespannt.

 


Veröffentlicht: Dienstag, 17.12.2019 05:56

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Alarmierend ist, dass die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen ohne Ausbildung zunimmt. Zwar gab es vor 5 bis 10 Jahren insgesamt mehr jugendliche Arbeitslose, aber von denen hatten viele eine Berufsausbildung. Das ist in diesem Jahr anders, so die Agentur. Deshalb setzt man 2020 verstärkt auf Qualifizierung und Weiterbildung. Zudem gibt es in Remscheid und Solingen je 1 ½ Stellen mehr für Berufsberater, die die jungen Leute regelmäßig in den weiterführenden Schulen besuchen. Im ersten Halbjahr 2020 rechnet die Agentur für Arbeit mit einem Anstieg der Langzeitarbeitslosen in Remscheid und Solingen. Und auch die Zahl der Betriebe mit Kurzarbeit werde zunehmen. Im zweiten Halbjahr sehe man für 2020 eine Entspannung und hoffe auf einen Rückgang der Kurzarbeit und der Langzeitarbeitslosen - vorausgesetzt es gibt keine neuen Handelskriege auf der Welt. Der Fachkräftemangel bleibt auch 2020 Thema, so die Agentur für Arbeit. Weiterhin fehle es überall an Fachkräften, vor allem in der Pflege, Erzieher und auch Lokführer, um nur einige zu nennen. Um dem Notstand zu begegnen, habe man teilweise in der Pflege bereits Menschen aus Bulgarien ins RSG-Land geholt, weitergebildet und Sprachunterricht gegeben.

 

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