Anzeige
Arbeitslosigkeit im RSG-Land sinkt erneut
Teilen: mail

Arbeitslosigkeit im RSG-Land sinkt erneut

  

Im RSG-Land sind aktuell gut 12.000 (12.191) Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 323 weniger als noch im Vormonat. Mit dem Herbst kehrt die Dynamik in den Arbeitsmarkt zurück, sagt die Agentur für Arbeit. Viele Menschen hätten jetzt neu einen Job gefunden. Die Entwicklung der Stellenangebote im Städtedreieck bleibt uneinheitlich. Während in Solingen gegenüber dem Vormonat deutlich mehr Stellen gemeldet wurden, blieben sie in Remscheid und vor allem in Wuppertal unter dem Vormonatsniveau. Alles zur Entwicklung des Arbeitsmarktes in Remscheid und Solingen und alle Zahlen stehen weiter unten.

 „In den drei Städten des Bergischen Städtedreiecks sind sowohl im Rechtskreis SGB II als auch im Rechtskreis SGB III Rückgänge bei der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. Auch die Entwicklung der Zugänge in Arbeitslosigkeit ist in allen drei Städten einheitlich. Gegenüber dem Vormonat haben sich zwar mehr Menschen neu arbeitslos gemeldet, im Vergleich zum Oktober 2019 waren es aber deutlich weniger. Aktuell ist die Arbeitslosigkeit in Solingen und Wuppertal noch immer rund 30 Prozent höher als vor einem Jahr, in Remscheid circa 15 Prozent. Die Abgänge aus Arbeitslosigkeit waren in Remscheid und Wuppertal jeweils größer als die Zugänge in Arbeitslosigkeit. In Solingen haben sich etwas mehr Menschen neu arbeitslos gemeldet, als eine neue Arbeitsstelle gefunden haben. Mit dem Herbst kehrt die Dynamik in den Arbeitsmarkt zurück. So konnten im abgelaufenen Monat erneut rund 1.900 zuvor Arbeitslose eine Beschäftigung aufnehmen, das sind fast 400 mehr als im Oktober 2019.

Die Entwicklung der Stellenangebote im Städtedreieck bleibt uneinheitlich. Während in Solingen gegenüber dem Vormonat deutlich mehr Stellen gemeldet wurden, blieben sie in Remscheid und vor allem in Wuppertal unter dem Vormonatsniveau“, beschreibt Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt im Bergischen Städtedreieck.

Veröffentlicht: Donnerstag, 29.10.2020 09:46

Anzeige

Der Arbeitsmarkt in Remscheid

Anzeige

Entwicklung der Arbeitslosigkeit

Aktuell sind in Remscheid 4.709 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 140 Personen o-der 2,9 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres sind dies 604 Personen (+14,7 Prozent) mehr. Die Arbeitslosenquote beträgt 7,9 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 6,9 Prozent (+1,0 Prozentpunkte). Im aktuellen Monat meldeten sich 756 Personen neu oder erneut arbeitslos, 894 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.

 

Entwicklung der Kurzarbeit

Angezeigte Kurzarbeit:

Von Anfang März bis Ende Oktober sind in der Agentur für Arbeit Remscheid insgesamt rund 1.300 Anzeigen auf Kurzarbeit für knapp 22.000 Personen eingegangen.

Tatsächlich erfolgte Kurzarbeit:

Die Daten für die tatsächlich erfolgte Kurzarbeit erfordern eine Wartezeit von sechs Mona-ten. Im April 2020 haben im Agenturbezirk insgesamt 809 Betriebe für 9.293 Personen konjunkturelles Kurzarbeitergeld beantragt.

 

Entwicklung der Stellenangebote

Im Oktober 2020 wurden der Agentur für Arbeit Remscheid 190 neue Stellen gemeldet, 47 (-19,8 Prozent) weniger als im Vormonat. Somit wurden seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr 703 (-25,3 Prozent) weniger neue Stellen gemeldet. Im Bestand befinden sich nun insgesamt 934 offene Stellen. Das sind 38 mehr als im Vormonat und 182 weniger als im Vorjahresmonat.

 

Jugendarbeitslosigkeit

Aktuell sind 419 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betroffen - im Vergleich zum Vormonat sind dies 17 Jugendliche (-3,9 Prozent) weniger. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 25 Personen (+6,3 Prozent) gestiegen.

 

Langzeitarbeitslose

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 1.827 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 362 (+24,7 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 87,5 Prozent (1.599 Personen) in der Grundsicherung betreut.

 

Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teil-nehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeits-lose gezählt werden. Die Unterbeschäftigung umfasst aktuell 6.122 Personen; das sind 185 Personen weniger als im Vormonat und 103 Menschen (+1,7 Prozent) mehr als vor einem Jahr.

Anzeige

Der Arbeitsmarkt in Solingen

Anzeige

Entwicklung der Arbeitslosigkeit

Aktuell sind in Solingen 7.482 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 183 Personen oder 2,4 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Oktober des Vorjahres sind dies 1.514 Personen (+25,4 Prozent) mehr. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,6 Prozent. Vor ei-nem Jahr belief sie sich noch auf 6,9 Prozent (+1,7 Prozentpunkte). Im aktuellen Monat meldeten sich 1.114 Personen neu oder erneut arbeitslos, 1.293 Men-schen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden.


Entwicklung der Kurzarbeit

Angezeigte Kurzarbeit:

Von Anfang März bis Ende Oktober sind in der Agentur für Arbeit Solingen insgesamt rund 1.800 Anzeigen auf Kurzarbeit für knapp 27.000 Personen eingegangen.

Tatsächlich erfolgte Kurzarbeit:

Die Daten für die tatsächlich erfolgte Kurzarbeit erfordern eine Wartezeit von sechs Mona-ten. Im April 2020 haben im Agenturbezirk insgesamt 1.180 Betriebe für 11.855 Personen konjunkturelles Kurzarbeitergeld beantragt.


Entwicklung der Stellenangebote

Im Oktober 2020 wurden der Agentur für Arbeit Solingen 284 neue Stellen gemeldet, 66 (+30,3 Prozent) mehr als im Vormonat. Somit wurden seit Jahresbeginn im Vergleich zum Vorjahr 549 (-19,3 Prozent) weniger neue Stellen gemeldet. Im Bestand befinden sich nun insgesamt 1.013 offene Stellen. Das sind 16 mehr als im Vormonat und 255 weniger als im Vorjahresmonat.


Jugendarbeitslosigkeit

Aktuell sind 948 junge Menschen unter 25 Jahren von Arbeitslosigkeit betroffen - im Ver-gleich zum Vormonat 70 Jugendliche (-6,9 Prozent) weniger. Gegenüber dem Vorjahresmo-nat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 277 Personen (+41,3 Prozent) gestiegen.


Langzeitarbeitslose

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 2.666 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 530 (+24,8 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 86,4 Prozent (2.304 Perso-nen) in der Grundsicherung betreut.


Unterbeschäftigung

Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teil-nehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeits-lose gezählt werden. Die Unterbeschäftigung umfasst aktuell 9.528 Personen. Das sind 195 Personen weniger als im Vormonat, und 1.160 Menschen (+13,9 Prozent) mehr als vor einem Jahr.

Anzeige
Anzeige
Anzeige