
Arbeitslosigkeit im RSG-Land steigt
Im RSG-Land sind aktuell gut 12.200 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitsagentur hat heute die aktuellen Zahlen vorgestellt. Die Arbeitslosigkeit im RSG-Land ist im Mai leicht angestiegen. In Remscheid sind aktuell knapp 5.000 Menschen arbeitslos gemeldet, 170 mehr als noch einen Monat zuvor. In Solingen waren im Mai gut 7.200 Menschen arbeitslos gemeldet, knapp 400 mehr als im April.
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Arbeitsmarkt in Solingen
Kurzarbeit
In Solingen sind nach vorläufigen Auswertungen bis zum 27. Mai 2020 1.623 Anzeigen auf Kurzarbeit für 23.757 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingegangen. Dies ent-spricht einer rechnerischen Betroffenheit von rund 43,4 Prozent der Solinger Beschäftig-ten.
Entwicklung der Arbeitslosigkeit
Aktuell sind in Solingen 7.228 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 407 Personen oder sechs Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Mai des Vorjahres sind dies 1.110 Personen (+ 18,1 Prozent) mehr. Die Arbeitslosenquote steigt auf 8,3 Pro-zent. Vor einem Jahr belief sie sich noch auf sieben Prozent (+ 1,3 Prozentpunkte). Es meldeten sich 1.123 Personen im Mai neu oder erneut arbeitslos, 720 Menschen konn-ten ihre Arbeitslosigkeit beenden.
Entwicklung der Stellenangebote
Im Mai wurden 110 neue Stellen gemeldet, 20 mehr als im Vormonat und 158 (- 59 Pro-zent) weniger als im Vorjahr.
Jugendarbeitslosigkeit
Aktuell sind 875 junge Menschen unter 25 Jahren von Arbeitslosigkeit betroffen - im Ver-gleich zum Vormonat 38 Jugendliche (+ 4,5 Prozent) mehr. Gegenüber dem Vorjahresmo-nat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 261 Personen (+ 42,5 Prozent) gestiegen.
Langzeitarbeitslose
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat sinkend. Aktuell sind 2.287 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind elf (+ 0,5 Pro-zent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 91 Prozent (2.081 Personen) in der Grundsicherung betreut.
Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Insgesamt sind in diesem Monat 9.313 Menschen unterbe-schäftigt, das sind 721 Menschen (+ 8,4 Prozent) mehr als vor einem Jahr.
Arbeitsmarkt in Remscheid
Kurzarbeit
In Remscheid sind nach vorläufigen Auswertungen bis zum 27. Mai 2020 1.170 Anzei-gen auf Kurzarbeit für 19.912 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingegangen. Dies entspricht einer rechnerischen Betroffenheit von rund 42,6 Prozent der Remscheider Be-schäftigten.
Entwicklung der Arbeitslosigkeit
Aktuell sind in Remscheid 4.986 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 170 Personen oder 3,5 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Mai des Vorjahres sind dies 737 Personen (+ 17,3 Prozent) mehr. Die Arbeitslosenquote steigt auf 8,4 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 7,2 Prozent (+ 1,2 Prozentpunkte). Es meldeten sich 660 Personen im Mai neu oder erneut arbeitslos, 498 Menschen konn-ten ihre Arbeitslosigkeit beenden.
Entwicklung der Stellenangebote
Vergleicht man die Zahlen der Stellenzugänge, so wurden diesen Monat 239 Stellen ge-meldet (97 mehr als im Vormonat).
Jugendarbeitslosigkeit
Aktuell sind 464 junge Menschen unter 25 Jahren von Jugendarbeitslosigkeit betrof-fen - unverändert zum Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeits-losigkeit um 68 Personen (+ 17,2 Prozent) gestiegen.
Langzeitarbeitslose
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 1.683 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 129 (+ 8,3 Pro-zent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 92,7 Prozent (1.560 Personen) in der Grundsicherung betreut.
Unterbeschäftigung
Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teil-nehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Ar-beitslose gezählt werden. Insgesamt sind in diesem Monat 6.351 Menschen unterbe-schäftigt; das sind 261 Personen mehr als vor einem Jahr (+ 4,3 Prozent).