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Aufarbeitung des Hochwassers
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Aufarbeitung des Hochwassers

Die Aufarbeitung der Flutkatastrophe geht weiter. Im Bundestag wurden gestern NRW-Innenminister Reul und der rheinland-pfälzische Innenminister befragt. Der Ausschuss wollte von den beiden wissen, ob bei Warnungen und Evakuierungen in Zukunft etwas verbessert werden muss. Auch die Politik im RSG-Land sieht noch offene Fragen.

"Hätten Menschenleben gerettet werden können?" - auf diese Frage will der Remscheider SPD-Landtagsageordnete Sven Wolf eine Antwort. Und das wollen auch die Menschen in NRW, schreibt der Remscheider Politiker auf Twitter. Er und seine Fraktion im Landtag setzen der Landesregierung aus CDU und FDP nun ein Ultimatum: bis zum 06. September sollen alle offenen Fragen zur Hochwasserkatastrophe beantwortet werden. Sonst bleibe als letztes Mittel ein Untersuchungsausschuss. Am Samstag soll in NRW der Opfer der Katastrophe gedacht werden. Es wird eine zentrale Gedenkveranstaltung im Aachener Dom geben. Auch in Solingen starb ein Mensch bei dem Hochwasser.

Innenminister Herbert Reul hat für Samstag (28.08.) Trauerbeflaggung angeordnet. Am Samstag soll es zunächst einen ökumenischen Gottesdienst und danach eine Gedenkzeremonie im Aachener Dom geben. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird bei der Zeremonie eine Rede halten. Erwartet werden auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU), Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).

Veröffentlicht: Freitag, 27.08.2021 04:13

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