
Ausstellung über Kleidung von Vergewaltigungsopfern
"Die Kleidung rechtfertigt keineswegs solch eine Straftat"- Unter diesem Statement eröffnet heute in der Gläsernen Werkstatt die Wanderausstellung "Was ich anhatte".
Veröffentlicht: Freitag, 18.03.2022 05:10
Die Ausstellung thematisiert sexualisierte Gewalt und die Erlebnisse von Vergewaltigungsopfern. Gezeigt werden die Klamotten von zehn Opfern. Über einen QR Code, den man mit dem Handy einscannen kann, werden die Erfahrungen der Betroffenen gezeigt. Die Kölner Journalistin Beatric Wilmes hat die Ausstellung zusammengestellt. Sie will vor allem aufzeigen, dass die Kleidung von Frauen und Mädchen eine Vergewaltigung niemals rechtfertigen würde. Die Ausstellung haben die Frauenberatungsstelle Solingen, das Städtischen Klinikum und der Zonta-Club Wuppertal organisiert. Man kann sich bei der Gläsernen Werkstatt auch direkt über das Solinger Angebot der Anonymen Spurensicherung informieren.