Bergische IHK und Städte wollen Hochwasserschutz verbessern

Die Oberbürgermeister aus Remscheid, Solingen und Wuppertal haben sich mit der IHK und dem Wupperverband getroffen und Möglichkeiten besprochen, wie der Hochwasserschutz optimiert werden kann.

© Bergische IHK / Malte Reiter

Wie kann man im bergischen Städtedreieck besser auf Katastrophenfälle wie das Hochwasser im Juli vorbereitet sein? Darüber haben sich die drei Oberbürgermeister aus Remscheid, Solingen und Wuppertal mit der IHK und dem Wupperverband ausgetauscht. Fazit: Unter anderem sollen die Warn- und Meldeketten verbessert und ein neues Wassermanagement für die Talsperren entwickelt werden. Das ist jedoch gar nicht so einfach, denn: Ziel des Wupperverbandes ist es auf der einen Seite genügend Wasser für Dürrephasen vorzuhalten - auf der anderen Seite wird im Fall von Starkregen jedoch Platz in den Talsperren benötigt.

"Wir stehen gemeinsam in der Verantwortung und müssen eine ganzheitliche Lösung entwickeln“, betonte Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz bei dem Treffen. IHK-Präsident Henner Pasch sagte, dass die bergische Wirtschaft bereit sei, sich an der Entwicklung von Maßnahmen zum Hochwasserschutz zu beteiligen. Ein Unternehmen hat das bereits getan und ein Sensorensystem für Pegelstände entwickelt. Bei dem Hochwasser am 14. und 15. Juli wurden im bergischen Städtedreieck etliche Häuser zerstört. Der Schaden geht in den zweistelligen Millionenbereich.

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