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Ein Arzt misst in einer Bereitschaftspraxis in einem Krankenhaus in einem Untersuchungsraum bei einer Patientin den Blutdruck (gestellte Szene). Im Vordergrund liegt ein Stethoskop. (zu dpa: «Bürgermeister laufen Sturm gegen Pläne zu Notfallpraxen»)
© picture alliance/dpa | Bernd Weißbrod
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Bergische Unternehmen sehen Telefon-Krankschreibung kritisch

Soll die telefonische Krankschreibung bleiben oder nicht?

Veröffentlicht: Freitag, 23.01.2026 04:28

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Die Politik debattiert seit ein paar Tagen darüber, weil Kanzler Merz die Regelung in Frage gestellt hatte. Und er argumentiert, dass die telefonische Krankeschreibung zu mehr Krankentagen führt. Die Ansicht teilen einige Unternehmen im RSG-Land. Die Bergische IHK hatte 2025 eine Blitzumfrage gemacht. 55 Prozent der teilnehmenden Firmen sagen, dass die telefonische Krankschreibung für einen erhöhten Krankenstand sorgt. Arbeitgeberverbände wie die VBU regen an, dass die Regelung geprüft wird - ergebnisoffen. Man solle auch über Alternativen nachdenken, zum Beispiel Sprechstunden via Videochat, heißt es von der VBU. Der Krankenstand im Bergischen würde über dem NRW-Schnitt liegen und die Zahl der Krankentage seien in den letzten 15 Jahren stark angestiegen. (as)

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