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Bergisches Land testet die "Unkrauthacke"
© Radio RSG
Im Frühjahr sprießt das Unkraut wieder - so wie hier neben Claras Hochbeet.
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Bergisches Land testet die "Unkrauthacke"

Eine sogenannte "Unkrauthacke" soll im Bergischen Land Unkraut auf Feldern bekämpfen - und damit den Einsatz von Chemikalien verringern. Der Wupperverband, die Stadtwerke Solingen und die EWR erforschen gerade, inwiefern die Unkrauthacke in unserer Region eingesetzt werden kann. Heute wurde die Hacke vorgestellt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 01.07.2020 12:03

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Die Hacke ein altbewährtes Handwerkzeug. Doch die Unkrauthacke ist quasi das High-Tech-Upgrade in XXL Format. Sie muss auch nicht von Hand bedient werden. Stattdessen wird die breite Hacke an einen Traktor angekoppelt, der sie dann über das Feld zieht. Damit nicht ausversehen Nutzpflanzen mitentfernt werden, besitzt sie eine Kamera und ein GPS-System. Die Unkrauthacke ist seit Mai in der Testphase und bisher sehe man auch ein Zukunftspotenzial. Sollte die Hacke in unserer Region zum Einsatz kommen, will man die Bauern bei der Anschaffung finanziell unterstützen. Je nach Ausführung kostet die Hacke nämlich rund um die 60 Tausend Euro.

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