Besuchsverbot in Krankenhäusern wird wohl länger gelten

Ab heute gilt in den drei Solinger Kliniken ein Besuchsverbot. Darauf haben sich das Städtische Klinikum, die St. Lukas Klinik und das Krankenhaus Bethanien geeinigt. Wegen der steigenden Infektionszahlen habe man keine andere Wahl. In Solingen liegt der Inzidenzwert laut RKI heute bei 238. Bisher galt im Städtischen Klinikum, dass ein Besucher pro Tag für jeweils eine Stunde kommen darf. Das hat allerdings zu einem hohen Besucheraufkommen geführt, heißt es von der Stadt. Deswegen habe man entschieden, dass Patienten nicht mehr von ihren Angehörigen besucht werden dürfen. Die beiden anderen Krankenhäuser haben sich angeschlossen. Mit dem Besuchsverbot sollen die Patienten und das Gesundheitswesen geschützt werden. Solange die 7-Tage-Inzidenz in Solingen über 100 liegt, wird es auch nicht gekippt, sagt die Stadt. Ausnahmen gibt es u.a. im Kreißsaal, in der Kinderklinik und der Sterbebegleitung. Aus Remscheid ist ein Besuchsverbot bisher nicht bekannt.

 

Von diesem Besuchsverbot, das bereits am Donnerstag, 29. Oktober, in Kraft tritt, gibt es folgende Ausnahmen:

•    1 Begleitperson im Kreißsaal

•    1 Begleitperson in der Kinderklinik / Patienten unter 16 Jahre

•    Sterbebegleitung auf allen Stationen

•    Wichtige Therapiegespräche (Intensivstation, Palliativstation, Onkologie) mit Begleitung (nächster Angehöriger, Betreuer etc.)

Einzelheiten sind bitte jeweils im zuständigen Krankenhaus zu erfragen.

 

© Städtisches Klinikum Solingen

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