
Betrugsverdacht bei Corona-Hilfe
Die Staatsanwaltschaft Wuppertal geht zur Zeit Hinweisen nach, bei denen es in 20 Fällen um möglichen Subventionsbetrug geht.
Veröffentlicht: Dienstag, 05.05.2020 03:47
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Mehrere Banken haben die Staatsanwaltschaft informiert weil Corona-Soforthilfe für Gewerbetreibende abgerufen wurden, obwohl diejenigen gar nicht mit einem Gewerbe bekannt waren. Die Ermittlungen dazu stehen noch ganz am Anfang, sagt der zuständige Staatsanwalt Wolf-Tilman Baumert. Die mögliche Schadenssumme liegt bei etwa 186.000 Euro. Zu Beginn der Pandemie konnten Gewerbetreibende unkompliziert und unbürokratisch Soforthilfe beantragen. Das Geld wurde auch schnell über Banken ausgezahlt.
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