
Beyeröhde: Neues Gutachten schließt Bergbauschäden aus
Veröffentlicht: Dienstag, 02.04.2019 03:56
Nach der Räumung von fünf einsturzgefährdeten Wohnhäusern Anfang März in Wuppertal gibt es jetzt ein Gutachten zur Ursache. Experten der Bergbaubehörde des Landes NRW gehen aktuell davon aus, dass der Boden nachgegeben hat, weil im Untergrund sehr viel Wasser war. Es gebe keine Hinweise auf eine bergbauliche Ursache, wie zunächst vermutet. Nach intensiven geologischen Untersuchungen gehen die Experten davon aus, dass der Boden unterspült wurde. Das Wasser könnte aus einer gebrochenen Wasserleitung der Wuppertaler Stadtwerke kommen. Aber auch Starkregen kommt in Frage. Falls es nur an der Wasserleitung lag, müssten die Stadtwerke eventuell für die Kosten aufkommen. Um Gefahren aus dem Altbergbau auch im Umfeld der Häuser ausschließen zu können soll es bald ein umfangreiches präventives Erkundungsprogramm für den gesamten früheren Bergbaubereich in Langerfeld geben.