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BHC gewinnt gegen Nettelstedt
© Andreas Fischer, BHC
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BHC gewinnt gegen Nettelstedt

Ein Auftakt nach Maß - so feiert der Bergische HC den Start in die neue Handball-Bundesliga Saison. Beim Auswärtsspiel gegen den Tus N-Lübbecke konnten die Löwen mit einem 24:20 Sieg überzeugen. BHC-Spieler Christopher Rudeck hat aber auch ein paar Schwächen gefunden. Zu Beginn funktionierte die Abwehr noch nicht wie gewünscht. Oft gelang es den Gastgebern, an den Kreis durchzubrechen und zu punkten. Da es im Angriff ordentlich lief, erarbeitete sich der BHC dennoch einen 9:5-Vorsprung, der aber schnell wieder dahin schmolz. In den letzten Minuten vor der Pause misslang eine Überzahl-Situation, so dass die Löwen zwei Gegentreffer kassierten, statt ihren Vorsprung weiter auszubauen. Der 12:12-Halbzeitstand war die Folge. Am Ende aber genügte es für die Bergischen dank starker Vorstellungen des siebenfachen Torschützen Fabian Gutbrod sowie Torhüter Christopher Rudeck dennoch zum 24:20-Auftaktsieg. Etwas mehr als 3.000 Zuschauer passen in die Merkur Arena in Lübbecke, knapp 700 waren gestern beim Spiel dabei.

Am Sonntag steht das erste Heimspiel gegen den HSV Hamburg in der Solinger Klingenhalle an. Bei dem Spiel wird es auch eine mobile Impf-Aktion für die Fans geben.

Veröffentlicht: Freitag, 10.09.2021 03:54

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Die Stimmen zum Spiel

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Sebastian Hinze: „Nettelstedt hat heute seine Qualitäten gezeigt und uns über ganz weite Strecken Probleme gemacht. Das Spiel meiner Mannschaft sehe ich positiv, weil wir sehr stabil geblieben sind. Wir haben in der ersten Halbzeit nicht gut genug gedeckt, die Zweikämpfe zu defensiv angenommen. In der zweiten Halbzeit haben wir das überragend gemacht. Das hat uns auch zu dem Sieg geführt - trotz des schlechten offensiven Starts hatten wir unsere Basis. Wir haben verdient gewonnen, auch wenn die Überzahleffektivität zu gering war. Am Ende ist es wahrscheinlich so, dass Christopher Rudeck dem Gegner den Zahn mit der Kreisparade und der anderen von außen gezogen hat. Und wir hatten auch noch gute Konter. Es ist ein kleiner Unterschied. Ich bin stolz, wie die Jungs es angegangen sind. Es war eine ganz, ganz schwere Aufgabe für uns. Das wussten wir. Mit dem Ergebnis sind wir glücklich, und aus dem Spiel können wir einiges mitnehmen. Dass wir uns steigern müssen, wissen wir.“


Emir Kurtagic: „Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Wir haben Leidenschaft gehabt, haben beherzt gekämpft und verteidigt. Wir haben gegen ein Team mit überragendem Tempospiel einen sehr guten Rückzug gehabt. Es waren Kleinigkeiten - ob es Erfahrung ist, ein paar Paraden, Unglück, vielleicht auch die eine oder andere fehlende Idee, darüber kann man sich unterhalten. Wir müssen aus dem Spiel lernen. Wir nehmen einiges mit: Wir sind dem BHC körperlich gewachsen, können sehr gut mithalten, hatten einen guten Plan, den wir leider nicht durchgehalten haben. Aber wir nehmen mit, dass wir konkurrenzfähig sind.“


Jörg Föste: „Es war ein Auswärtssieg, ein verdienter Auswärtssieg, den wir vor allem erreicht haben, weil wir bei unserer Linie geblieben sind. Wir sind im System geblieben. Dass Nettelstedt nicht über 60 Minuten sein laufintensives Spiel durchhalten kann, war uns klar gewesen. Wir haben an unsere Stärke geglaubt, zulegen zu können. Es war offensiv nicht alles gut. Sicher haben wir schon deutlich besser Überzahl gespielt beispielsweise. In vielen Bereichen war es so, dass wir die Bälle leichtfertig weggeworfen haben. Wir hatten zwei überragende Akteure mit Fabian Gutbrod und Christopher Rudeck - das ist in einem solchen Spiel von großer Bedeutung.“

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Die Daten zum Spiel

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TuS N-Lübbecke - Bergischer HC 20:24 (12:12)

TuS N-Lübbecke: Asheim, Rezar – Heiny (1), Baumgärtner (1), Ebner, Petreikis (2), Strosack (3), Mundus, Dräger (1), Kontrec (4), Mrakovcic (3), Nissen, Speckmann, Petrovsky, Skroblien (5). Trainer: Emir Kurtagic

Bergischer HC: Rudeck, Mrkva - Boomhouwer (3), Damm, Gutbrod (7), Stutzke, Weck (1), Arnesson (1), Babak (2), Szücs, Darj (1), Nikolaisen (2), Schmidt (3), Schönningsen (1), Gunnarsson (3), Hansson. Trainer: Sebastian Hinze

Schiedsrichter: Christian Hannes und David Hannes

Siebenmeter: 0/1 – 0/1

Zeitstrafen: 7 – 1 (Heiny (2), Dräger (3), Kontrec, Petrovsky – Darj)

Rote Karte: Dräger (3. Zeitstrafe)

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