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Borkenkäfer schadet Bäumen
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Borkenkäfer schadet Bäumen

Der trockene Sommer 2019 hat den Bäumen im Bergischen extrem geschadet, sagt das Regionalforstamt Bergisches Land. Danach sind die Schäden größer als durch den schweren Sturm Kyrill im Jahr 2007.

Veröffentlicht: Samstag, 28.12.2019 06:53

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Borkenkäfer haben den Wäldern in der Region bis heute mehr geschadet als der Sturm Kyrill vor 12 Jahren. Das sagt das Regionalforstamt Bergisches Land in seiner Jahresbilanz für 2019. Zwei lange und trockene Sommer in Folge haben die Bäume in der Region geschwächt. Sie können sich nicht mehr so gut mit Baumharz gegen Schädlinge wehren. Vor allem Fichten werden von Borkenkäfern befallen. Die legen ihre Eier unter der Rinde ab, die Bäume sterben schließlich. Insgesamt stehen in den Bergischen Wäldern zwei Millionen Kubikmeter geschädigtes Holz, sagt das Regionalforstamt. Davon könnten wohl nur gut 350.000 Kubikmeter im kommenden Jahr vermarktet werden. Wie groß der finanzielle Schaden ist, lässt sich noch nicht sagen.

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