
Die Bürgerinitiative gegen den Ausbau der A3 ist wie geplant gegründet worden. Wie berichtet hatte der Bund für Umwelt- und Naturschutz in Hilden dazu aufgerufen. Er befürchtet, dass durch den Ausbau von jetzt sechs auf acht Spuren zu viel Natur zerstört wird. Statt die Autobahn auf acht Spuren zu erweitern sei die intelligente Freigabe des Seitenstreifens die beste Lösung. Das ist das Fazit des ersten Treffens der Bürgerinitiative gestern. Wie berichtet plant NRW die A3 zwischen Opladen und Hilfen von sechs auf acht Spuren zu erweitern. So sieht es der Bundesverkehrswegeplan für den Abschnitt vor. Wenn es nach der Initiative geht, sollte stattdessen der Seitenstreifen genutzt werden. Außerdem spricht sie sich dafür aus, weitere Lärmschutzmaßnahmen umzusetzen.