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Caritasverband setzt auf mehr Beratung statt auf Babyklappe
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Caritasverband setzt auf mehr Beratung statt auf Babyklappe

Nach dem tragischen Fall von Monheim, wo ein neugeborenes Baby in einen Vorgarten abgelegt wurde, sieht die Caritas in Wuppertal/Solingen keinen Grund für eine weitere Babyklappe in der Region.

Veröffentlicht: Dienstag, 15.08.2023 17:32

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Eine gibt es im Helios-Klinikum in Wuppertal. Die Caritas will hingegen ein ganz anderes Projekt stärken. Frauen, die ihre Kinder aussetzen, sind häufig in einer psychischen Ausnahmesituation. Sie sind überfordert und wissen nach der Geburt nicht, was sie tun sollen, sagt Karolina Fazel vom Caritas-Verband Wuppertal/Solingen. Im Wuppertaler Helios-Klinikum können Eltern anonym ihr Neugeborenes sicher in einer Babyklappe abgeben. Bisher ist das elf Mal passiert. Langfristig versucht die Caritas aber, die Babyklappe durch das Angebot der anonymen Geburt zu ersetzen. Seit 2014 sichert ein Gesetz zu, dass Mütter noch während der Schwangerschaft anonym Beratung zu einer unerwarteten Schwangerschaft erhalten und ihr Kind auch anonym zur Welt bringen können. So werden Ausnahmesituationen für die jungen Mütter schon früh vermieden.

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