CDU im RSG-Land erleichtert über K-Frage - SPD entsetzt
In Remscheid und Solingen hat die CDU den Entschluss, Friedrich Merz zum Kanzlerkandidaten zu küren, mit Erleichterung aufgefasst.
Veröffentlicht: Mittwoch, 18.09.2024 03:39
Mathias Heidtmann von der Remscheider CDU begrüßt es im RSG-Interview, dass Hendrick Wüst ihm Platz gemacht hat. Heidtmann hält Merz für den richtigen Kanzlerkandidaten, der einen klaren Kompass habe, wie es nach der Ampel weitergeht. Er habe gute Chancen. Auch aus der Solinger CDU gibt es positive Stimmen. Ihr Vorsitzender Sebastian Haug ist glücklich, dass die Kandidatenkür ohne Streit gelaufen ist. Denn, so Haug: Die Wähler würden es nie honorieren, wenn Parteien sich selbst wichtiger nehmen als die Wähler. Erwartungsgemäß negativ fällt dagegen die Reaktion der Remscheider SPD aus: In einem Statement geht der SPD-Vorsitzende Jörg-Dieter Krause auf RSG-Anfrage hart mit der Politik von Merz und Hendrik Wüst ins Gericht. Merz stehe für die neoliberale Deregulierungspolitik, die die öffentliche Infrastruktur in den Bereichen Straße, Schiene und Infrastruktur ruiniert habe. Außerdem habe er es abgelehnt, Vergewaltigung in der Ehe unter Strafe zu stellen. Damit sei er an der Spitze des Landes untragbar. Renten wolle er voll besteuern und Arbeitnehmerrechte einschränken.