
CDU wehrt sich gegen Impf-Vorwürfe
Die Solinger CDU-Fraktion wehrt sich gegen Vorwürfe eines ihrer Mitglieder sei ein Impfdrängler. Es geht um Ratsmitglied Kai Sturmfels.
Veröffentlicht:
Der sitzt auch im Aufsichtsrat des Städtischen Klinikum und wurde im Januar gegen Corona geimpft - obwohl er nicht zu einer entsprechenden Prioritätengruppe gehört. Die Bürgergemeinschaft für Solingen verurteilt das scharf, die Solinger CDU versucht zu relativieren. Dass Kai Sturmfels vorzeitig geimpft wurde, war ein Fehler, heißt es von der Solinger CDU. Weitere Konsequenzen müsse man aus dem Vorfall aber nicht ziehen. Sturmfels habe die Fraktion umfassend aufgeklärt und außerdem sei ja auch niemand ein finanziell oder gesundheitlich zu Schaden gekommen, so die Ansicht der CDU. An dem besagten Tag seien nun mal Impfdosen im Klinikum übrig gewesen und man hätte innerhalb von Minuten jemanden finden müssen, um den Impfstoff nicht wegzuwerfen. Aufsichtsratschef Kai Sturmfels sei nun mal gerade anwesend gewesen. Die Bürgergemeinschaft für Solingen hatte den Vorfall mit scharfen Worten kritisiert und Rücktrittsforderungen gestellt.