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Corona-Betrugsmasche am Telefon
© Polizei Wuppertal
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Corona-Betrugsmasche am Telefon

Es gibt einen neue Telefon-Betrugs-Masche im RSG Land. Bei der nutzen die Betrüger die Angst der Menschen um ihre Angehörigen aus. Der Polizei liegen mehrere Strafanzeigen auch aus dem RSG Land vor. Bei einer Seniorin in Wuppertal waren die Betrüger leider auch erfolgreich.


Veröffentlicht: Mittwoch, 25.11.2020 13:24

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Falsche Polizisten oder falsche Stadtwerkemitarbeiter - Diese Betrugsmaschen sind bekannt. Die neue Corona-Betrugsmasche toppt das noch. Die Betrüger rufen bei älteren Menschen an, geben sich als deren Kinder oder Enkel aus und berichten, sie seien an Corona erkrankt - so schwer, dass sie im Krankenhaus liegen. Ihr Zustand sei sehr schlecht und nur ein bestimmtes Medikament könne ihnen noch helfen. Eine Ampulle davon soll über 11 Tausend Euro kosten. Die Betrugsopfer werden aufgefordert das Geld aufzutreiben und einer Bekannten des Anrufers zu übergeben. Dabei werden die Angerufenen massiv unter Druck gesetzt oder sogar bedroht.


In Wuppertal waren die Betrüger jetzt erfolgreich. Am Montag hat eine ahnungslose 91-jährige eine hohe Summe Bargeld an eine unbekannte Frau übergeben. Erst am nächsten Tag informierte sie gemeinsam mit ihrem richtigen Sohn die Polizei. Die Seniorin beschrieb die unbekannte Frau als circa 167 cm groß, mit kräftiger Statur und dunklen Haaren. Die Täterin trug eine Brille und einen grauen Mantel. Zeugenhinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0202-2840 entgegen.

 

TIPP:

Das Polizeipräsidium Wuppertal bittet Angehörige oder nahstehende Personen mit älteren Menschen über die verschiedenen Methoden der Trickbetrüger zu sprechen. Angerufene sollten stets misstrauisch sein, wenn sie telefonisch um Geld gebeten werden. Geld oder Wertsachen sollten niemals an unbekannte Personen übergeben werden.




Die Polizei rät: klärt eure Eltern und Großeltern auf und sprecht mit ihnen über diese Masche.

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