Corona: Bundeswehr soll in Remscheid helfen

Die Stadt Remscheid erwartet in dieser Woche Hilfe von der Bundeswehr. 10 Kräfte sollen das Gesundheitsamt hier in der Corona-Lage unterstützen. Der Inzidenzwert lag am Sonntag mit 72 Fällen pro 100.000 Einwohner weiterhin hoch. NRW Gesundheitsminister Laumann hatte am Freitag mit Remscheids Oberbürgermeister Mast-Weisz telefoniert, sich nach der Lage erkundigt und Hilfe angeboten. Die Mitglieder der Bundeswehr sollen bei der Kontaktnachverfolgung und bei Tests helfen. Und da kann die Stadt Unterstützung brauchen. Weil der Inzidenzwert vorige Woche über 50er Marke geklettert war, muss die Stadt verpflichtende Coronatests in allen Alten- und Pflegeheimen durchführen. Stand gestern waren außerdem 450 Remscheider als Verdachtsfälle in Quarantäne. Neue Fälle waren übers Wochenende unter anderem auch aus zwei Grundschulen und einer Gruppe der Montessori-Kita an der Ronsdorfer Straße bekannt geworden.

Und auch ein Rollhockey-Nachwuchsteam der IGR Remscheid ist betroffen.  Ein Jugendlicher, der bei IGR Rollhockey spielt, hatte am Freitag ein positives Testergebnis erhalten. Dank einer guten Dokumentation des Vereins habe man schnell alle Kontaktpersonen feststellen können, so die Stadt. Auch eine auswärtige Mannschaft, gegen die das Team zuletzt gespielt hatte, ist betroffen. Am Wochenende wurden die Jugendtrainings bei der IGR erstmal alle abgesagt. Der Verein hofft aber, dass die Bundesliga-Mannschaft am kommenden Samstag wie geplant mit einem Heimspiel gegen Darmstadt in die Saison starten kann.

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