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Corona-Krise trifft fast alle Branchen
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Corona-Krise trifft fast alle Branchen

Die Corona-Krise wirkt sich weiter auf die verschiedenen Branchen im Städtedreieck aus. Das zeigt der aktuelle Arbeitsmarktbericht der Agentur für Arbeit. Einige Branchen sind hier bei uns stark von Kurzarbeit betroffen. In anderen Branchen werden dringend neue Kräfte gesucht. Immer mehr Betriebe im Städtedreieck beantragen Kurzarbeit: bis Ende Mai gab es von knapp 6.000 Betrieben Anträge für gut 90.000 Beschäftigte. Das heißt aber nicht, dass sich tatsächlich so viele Beschäftigte aktuell in Kurzarbeit befinden, sagt die Agentur für Arbeit. Nur weil ein Betrieb Kurzarbeit anmeldet, muss er sie nicht zwangsläufig umsetzen. Wie viele Beschäftigte im Städtedreieck tatsächlich in Kurzarbeit sind, könne man nicht sagen. Besonders viele Anträge kommen aus der Gastronomie, dem Einzelhandel sowie der Metall-, Elektro- und Stahlindustrie. Neue Arbeitskräfte werden aber auch weiterhin gesucht: vor allem bei Sicherheitsdiensten, in Arzt- und Zahnarztpraxen sowie in Heimen. Im RSG-Land sind aktuell gut 12.200 Menschen arbeitslos gemeldet.

Veröffentlicht: Donnerstag, 04.06.2020 07:57

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