
Der Prozess um einen ehemaligen Mitarbeiter des Solinger Ordnungsamtes eingestellt.
Veröffentlicht: Dienstag, 09.04.2019 17:27
Der Prozess um einen ehemaligen Mitarbeiter des Solinger Ordnungsamtes wird vorläufig eingestellt. Das bestätigt ein Sprecher des Landgerichts Wuppertal. Wenn der Angeklagte nicht innerhalb von zwei Monaten eine Geldauflage von 5.000 Euro zahlt, wird der Prozess aber wieder aufgenommen. Der Fall hatte in Solingen viel Aufsehen erregt: der ehemals führende Mitarbeiter des Ordnungsamtes soll einer Sicherheitsfirma dabei geholfen haben, nach einer Insolvenz Vermögenswerte beiseite zu schaffen. Außerdem soll er bei Flohmärkten unerlaubt städtischen Strom genutzt haben. Vor einem Jahr verurteilte des Solinger Amtsgericht den damals 64-jährigen zu insgesamt 19.800 Euro Geldstrafe. Dagegen legte er Berufung ein. Mit Erfolg. Wie das Landgericht bestätigt, ist das Strafverfahren vorläufig eingestellt worden. Es werde endgültig eingestellt, falls der Angeklagte 5.000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlt.