Anzeige
Drei Wochen Ausgangssperre in Remscheid
© Radio RSG
Teilen: mail

Drei Wochen Ausgangssperre in Remscheid

In Remscheid gibt es jetzt schon seit drei Wochen eine Ausgangssperre. An der Inzidenz hat sich auf den ersten Blick nicht viel getan. Zum Tag der Einführung lag sie wie heute bei knapp unter 250. Remscheids Krisenstabsleiter Thomas Neuhaus sieht aber dennoch ein paar positive Entwicklungen. Die Ausgangssperre kam zum richtigen Zeitpunkt, sagt Thomas Neuhaus. Kurz nach deren Einführung schoss der Inzidenzwert - auch bedingt durch Meldungsverzögerungen über Ostern - in die Höhe. Der Höchststand wurde am 17. April erreicht mit einer Inzidenz von über 350. Seitdem sind die Werte wieder deutlich gesunken. Vor einer Woche wurden noch um die 80 Neuinfektionen an einem Tag gemeldet. Gestern waren es nur noch 30. Neuhaus bewertet die Ausgangssperre im Zusammenspiel mit allen anderen Maßnahmen als wirksam.

Ausgangsperre, flächendeckende Tests, Notbetreuung in den Kitas und Distanzunterricht. All diese Maßnahmen haben ihre Wirkung gezeigt, sagt Thomas Neuhaus vom Remscheider Krisenstab. Der Inzidenzwert sei zwar immer noch viel zu hoch. Vor gut drei Wochen lag er aber noch bei über 350. Neuhaus sieht eine positive Entwicklung. Das sei unteranderem auch den Bürgertests zu verdanken. Weil viele Remscheider das Angebot annehmen, wären viele Infektionen rechtzeitig entdeckt worden.

Veröffentlicht:

Anzeige
Anzeige
Anzeige