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E-Roller-Bilanz: große Nachfrage und viele Probleme
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E-Roller-Bilanz: große Nachfrage und viele Probleme

Seit mittlerweile vier Monaten gibt es in Solingen E-Roller zum Ausleihen. Die Stadt und die Anbieter haben jetzt Bilanz gezogen. Die Nachfrage nach den Rollern ist groß, aber es gibt auch einige Probleme. Immer wieder kommt es vor, dass Roller ins Gebüsch geworfen werden, auf Gehwegen herumliegen oder sogar Blindenleitsysteme blockieren. Immer wieder sieht man Jugendliche auf den E-Rollern, obwohl sie eigentlich gar nicht damit fahren dürfen. Vor allem der Behinderten- und der Seniorenbeirat berichten von zahlreichen Stellen, an denen es hakt. Die Polizei betont, dass sie nun mal nicht überall gleichzeitig sein könnte. Grundsätzlich habe man das Thema aber im Blick. Das betonen auch die Anbieter der E-Roller (Bird, Lime und TIER Mobility). Sie setzen auf technische Lösungen: zum Beispiel einprogrammierte Zonen, in denen die Roller nicht abgestellt werden können. Auf der Korkenziehertrasse ist das mittlerweile der Fall. Künftig soll eine künstliche Intelligenz auf Fehler beim Parken aufmerksam machen. Carsten Knoch, Leiter für Mobilität der Stadt, sieht aber auch vor allem die Nutzer der E-Roller selbst in der Verantwortung. Jeder müsse darauf achten, ordentlich mit den Geräten umzugehen, sich an die Regeln zu halten und Rücksicht auf andere zu nehmen.

In Solingen sind zurzeit 1200 Miet-Roller im Einsatz. Sie sind ab 18 Jahren nutzbar. Einzelne Unfälle mit den Geräten gab es bereuts, aber nicht sehr viele, sagt die Polizei.

Veröffentlicht: Mittwoch, 15.09.2021 04:10

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