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Ermittlungen nach Schüssen in Remscheid
Die Polizei konnte in NRW 53,3 Prozent aller Straftaten aufklären. Die Zahl bewegt sich auf stabilem Niveau im Vergleich zu den Vorjahren.
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Ermittlungen nach Schüssen in Remscheid

In der Geibelstraße in Remscheid gab es am Nachmittag einen größeren Polizeieinsatz. Mehrere Anwohner hatten gegen 16:30 Uhr Schussgeräusche gehört und riefen die Polizei. Zwei Personen wurden schwer verletzt, aktuell läuft noch die Fahndung nach einer flüchtigen Person. Die Polizei hält sich mit Informationen zurück. Fest steht, dass eine 47-jährige Frau und ein 24-jähriger Mann vor ihrem Haus durch Schüsse verletzt wurden. Die Verletzungen seien nicht lebensgefährlich, beide würden im Krankenhaus behandelt. Nach einem weiteren Mann, dem mutmaßlichen Schützen, sucht die Polizei noch. Sie glaubt, dass eine „zwischenmenschliche Auseinandersetzung“ Hintergrund der Tat sein könnte. Die Polizei war am Nachmittag mit einem großen Aufgebot in der Geibelstraße. Eine mehrköpfige Ermittlungskommission wurde eingerichtet.

Die Polizei sperrte die Geibelstraße am Nachmittag komplett ab, auch Anwohner durften nicht mehr zu ihren Häusern. Mehrere Einsatzkräfte waren vor Ort, teils mit Maschinenpistolen bewaffnet. Weil der mutmaßliche Täter noch auf der Flucht ist, will die Polizei aus taktischen Gründen nicht viel sagen. Bei den beiden Verletzten soll es sich um eine Mutter und deren Sohn handeln. In welcher Beziehung der mutmaßliche Täter möglicherweise zu den beiden Opfern steht, ist noch unklar.

Veröffentlicht: Donnerstag, 08.07.2021 03:58

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