
Erste Bilanz der Silvesternacht
Die Feuerwehren in Remscheid und Solingen sprechen von einer vergleichsweise ruhigen Silvesternacht. Ein Dachbrand in Solingen Merscheid und ein brennender Laubhaufen an der Bahnstrecke in Lüttringhausen sorgten jedoch für etwas umfangreichere Einsätze.
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Über 250 Notrufe gingen in der Silvesternacht allein in der Leitstelle der Feuerwehr Solingen / Wuppertal ein. Trotz einiger Kleinbrände und Rettungsdienstfahrten sprechen die Einsatzleiter aber insgesamt von einem vergleichsweise ruhigen Jahreswechsel.
Berufs- und Freiwillige Feuerwehr in Solingen musste in der Nacht 12 Mal ausrücken. Einen etwas umfangreicheren Einsatz gab es dabei auf einer Silvesterparty in der Merscheider Hofschaft Dahl. Im Dach eines Anbaus, in dem gefeiert wurde, war ein Brand ausgebrochen. Partygäste bemerkten jedoch den Rauch und konnte sich in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr konnte den Brandherd dann schnell aufspüren und ablöschen.
Ansonsten waren es vor allem brennende Mülleimer, Container oder Gebüschbrände, um die sich die Wehrleute kümmern mussten. Auf der Baumstraße in der Solinger Innenstadt geriet ein Weihnachtsbaum auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Brand. An der Von-Bottlenberg-Straße in Remscheid Lüttringhausen fing wahrscheinlich durch Silvesterböller ein Laubhaufen Feuer. Größerer Schaden entstand hier zwar nicht, die Rauchentwicklung war aber so stark, dass die nahegelegene S-Bahn-Strecke zeitweilig gesperrt werden musste.
Kurz nach Mitternacht wurde die Remscheider Feuerwehr zu zwei Bränden auf Balkonen an der Loborner und Lockfinker Straße gerufen. Diese habe aber zügig unter Kontrolle gebracht. Schlimmeres verhindern konnte die Feuerwehr auch an der Lüttringhauser Straße. Hier war ein unter einem Wohhaus untergestellter Container in Brand geraten. Durch den schnellen Einsatz sei es aber nicht zu einem Übergreifen der Flammen gekommen.
Die Rettungsdienste verzeichneten seit Mitternacht in Solingen 18 und in Remscheid 17 Einsätze. Schwere Verletzungen durch Feuerwerk seien aber glücklicherweise ausgeblieben.