
Etliche Einsätze für die Feuerwehren in Solingen & Remscheid
Neben umgestürzten Bäumen und anderen Sturmfolgen kam in Solingen am Montagnachmittag auch noch ein Brand an der Fuhr dazu.
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Das Sturmtief, das am späten Montagnachmittag über das RSG-Land hinwegzog, sorgte in kurzer Zeit für eine ganze Reihe von Einsätzen für die Feuerwehren. Aus Solingen gingen innerhalb von nur einer Viertelstunde rund 30 Alarmierungen bei der Leitstelle ein. Zahlreiche Bäume waren im Stadtgebiet umgestürzt und mussten mit Kettensägen zerkleinert werden. Eine der größten Einsatzstellen befand sich am Argonner Weg, wo ein 20 Meter hoher Baum auf ein Wohnhaus stürzte. Weitere umgestürzte Bäume versperrten mehrere Straßen, darunter die Burger Landstraße, die Felder Straße, Donaustraße, Aufderhöher Straße, Stübbener Straße, Hohlenpuler Weg und Haaner Straße. In Remscheid verzeichnete die Feuerwehr in der Zeit zwischen 17 und 20 Uhr insgesamt elf Unwettereinsätze. In der Straße Schlepenpohl im Eschbachtal wurde ein Haus durch einen etwa 65 Zentimeter dicken Baum so stark beschädigt, dass es nicht mehr bewohnbar ist. Der Ast, der eine Länge von ungefähr fünf Metern hatte, brach aus der Baumkrone und stürzte auf das Gebäude, so Einsatzleiter Mathias Fertsch. Die Bewohner konnten bei Verwandten untergebracht werden und blieben unverletzt.
Parallel zur Unwetterlage wurde die Solinger Feuerwehr kurz nach 18.30 Uhr noch zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Scheler Straße gerufen. Da möglicherweise Menschenleben in Gefahr sein konnten, wurden umgehend alle drei Wachen der Berufsfeuerwehr sowie die Löscheinheiten aus Merscheid/Ohligs und Wald zur Einsatzstelle entsandt. Die Einsatzkräfte konnten insgesamt 16 Personen aus dem verrauchten Gebäude mit Fluchthauben sowie über Drehleitern retten. Der Wohnungsbrand im Erdgeschoss konnte mit zwei Strahlrohren schnell bekämpft und eine weitere Brandausbreitung verhindert werden. Alle geretteten Personen wurden in einem Stadtwerke-Bus betreut und durch den Rettungsdienst gesichtet. Fünf Personen wurden leicht verletzt in Krankenhäuser transportiert. Da die Brandwohnung unbewohnbar ist, wurden die Bewohner durch den Stadtdienst Wohnen vorerst anderweitig untergebracht.
