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Eversmeyer will Klinikum umstrukturieren
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Eversmeyer will Klinikum umstrukturieren

Das Solinger Klinikum wird in Zukunft weniger Betten als bisher benötigen. Das sagt Martin Eversmeyer, der derzeit das Klinikum berät und ab 1. August Vorsitzender der Geschäftsführung wird. Auch die Verweildauer sei im Solinger Klinikum zu lang. Man müsse mehr ambulante Strukturen schaffen. Ein ambulanter OP-saal sei derzeit zu wenig. Weiter kritisiert Eversmeyer, dass es viele einfache Fälle gäbe, die behandelt werden, aber man müsse Hochleistungsmedizin anbieten und komplizierte Fälle annehmen. Auch die Hochhausstruktur des Klinikums ermögliche kaum eine zeitgemäße Ein- und Zweibettbelegung. So würden die Stationen zu klein, um wirtschaftlich zu sein. Auch da müssten andere Lösungen her. Eversmeyer sagt, er möchte, dass die Solinger künftig ein gutes Krankenhaus haben.


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"Ich bin gekommen, um die schwarze Null oder einen leichten Überschuss zu erreichen.", sagt Martin Eversmeyer. Schon seit längerem ist klar, dass die klinikeigene Wäscherei zu hohen Kosten verursache. Eversmeyer werde schauen, wie hier die Lösung aussehen kann. Da das Klinikum derzeit rote Zahlen schreibe, müsse man beim Personal genau hinschauen. Gleichzeitig möchte er aber auch keinen massiven Stellenabbau, versichert Eversmeyer. Zudem will er mit den beiden Solinger Krankenhäusern Bethanien und der Sankt Lukas Klinik und mit dem Klinikum Leverkusen über mögliche Synergien reden.

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