
Finales Gutachten für Hochwassernacht liegt vor
Fast ein Jahr ist die Hochwasserkatastrophe im RSG-Land her, jetzt gibt es ein Gutachten dazu, ob der Wupperverband an dem Tag richtig gehandelt hat. Erstellt wurde dieses von einem Wissenschaftler des Instituts für Wasserbau und Wasserwirtschaft der Technischen Hochschule Aachen im Auftrag des Wupperverbands. Dieser steuert im RSG-Land die Talsperren.
Veröffentlicht: Donnerstag, 07.07.2022 04:38
Nach der Flut wurde dem Wupperverband vorgeworfen nicht richtig gehandelt zu haben und mit Schuld an den Überschwemmungen zu sein. In dem 166 Seiten langen Bericht wurden alle Infos rund um das Hochwasser zusammengefasst. Wetterberichte vom Deutschen Wetterdienst, Füllstände der Talsperren und wie der Wupperverband gehandelt hat. Das Ergebnis: Der Wupperverband hat wasserwirtschaftlich korrekt gehandelt - so steht es in dem Bericht. Man habe den Vorhersagen entsprechend Wasser aus den Talsperren abgelassen. Dass diese letztendlich trotzdem übergelaufen sind, habe mit ungenauen Vorhersagen und unvorhersehbaren Regenmassen zusammengehangen, so der Bericht. Abschließend gibt der Bericht aber auch Hinweise darauf, wie man das Wassermanagement im RSG-Land noch weiter verbessern kann.