
Firma NICO: Böllerverbot wäre eine "Katastrophe"
Ein Böllerverbot zu Silvester wäre eine wirtschaftliche Katastrophe. Der Feuerwerks-Hersteller im RSG-Land, Nico, kritisiert die Überlegungen, die Silvester-Feierlichkeiten einzuschränken.
Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.2020 10:44
Das hätte auch einige Risiken. 50 bis 60 Prozent des Jahresumsatzes würden wegbrechen - und das in einem Jahr, wo durch ausfallende Hochzeitsfeiern und Großveranstaltungen das restliche Feuerwerks-Geschäft bereits sehr schlecht läuft. Das Verbot an sich hält ein Nico-Sprecher auch für - Zitat - "Schwachsinn". Wer böllern will, würde sich so oder so Feuerwerk kaufen können. Bei illegalen Böllern steige allerdings die Verletzungsgefahr rapide. NRW-Innenminister Reul sagt zum Beispiel: Das Feuerwerk würde animieren, in Gruppen ohne Mindestabstand zu feiern. Vom Nico-Sprecher heißt es dazu: Das würde viel eher gegen Alkohol und Silvesterpartys an sich sprechen - nicht aber gegen Feuerwerk im kleinen Kreis.