
Fluthilfen haben im RSG-Land viel bewirkt
Vier Jahre ist es her, dass das Hochwasser auch zu uns inach Remscheid und Solingen kam. Überflutete Straßen, zerstörte Häuser und Menschen, die alles verloren haben waren das Resultat.
Veröffentlicht: Montag, 14.07.2025 11:04
Bei uns waren vor allem Solingen Unterburg und das Morsbachtal in Remscheid betroffen. Wie ist es jetzt vier Jahre später? Was vor allem hängen bleibt aus dem Hochwasser von 2021, sind die unglaubliche Spenden - und Hilfsbereitschaft, sagt Horst Kläuser von der Remscheider Fluthilfe. Innerhalb weniger Wochen haben sie damals eine halbe Million Euro an Spenden erhalten. Das meiste davon ist inzwischen ausgeschüttet - für die Sanierung, das Trockenlegen und Wiederaufbauen von zahlreichen Häusern. Ein kleiner Teil fehlt noch: etwa 25.000 - 30.000 Euro. In Solingen ist gerade die neue Kita-Unterburg fertig geworden, nachdem die alte durch das Hochwasser vollständig zerstört worden war. Auch dorthin werden noch Gelder fließen, so Kläuser.
In Solingen-Unterburg ist noch einiges zu tun
Auch vier Jahre nach dem Hochwasser sind die Spuren der Flut im RSG-Land nicht ganz beseitigt. Das meiste ist zwar geschafft, sagt Stephanie Kalter von der Caritas - Fluthilfe in Unterburg, doch gibt es noch immer Betroffene, die mit der Sanierung ihrer Häuser noch nicht einmal angegfangen haben. Das liege aber nicht daran, dass das Land die Wiederaufbauhilfen nicht schnell genug bearbeiten würde, so Kalter, sondern eher an verzögerten Gutachten oder warten auf Handwerker. Die Zusammenarbeit mit der Stadt und der Bezirksregierung funktioniere seit dem Unglück 2021 sehr gut. Das Fluthilfebüro wurde damals eingerichtet, um den Betroffenen unter anderem beim Stellen der Anträge zu helfen. Mindestens noch dieses und nächstes Jahr werde man vor Ort sein. Vier Jahre nach der Flut werden die Fluthilfekoordinatoren in anderen Städten inzwischen wieder abberufen. (ns)