
Förderverein Müngstener Brücke gegründet
Die Müngstener Brücke soll Weltkulturerbe werden. Dazu wurde heute ein Förderverein gegründet. Der Verein "Welterbe Müngstener Brücke" soll das Projekt entschieden voranbringen. Gegründet wurde der Förderverein von den Städten Remscheid, Solingen und Wuppertal und der Deutschen Bahn. Die Müngstener Brücke soll zusammen mit anderen historischen europäischen Brücken Weltkulturerbe werden - quasi im Paket. Das Antragsverfahren in Nordrhein-Westfalen sei inzwischen auf dem Weg, nun gehe es darum eine tragfähige Finanzierung zu entwickeln. Das langfristige Ziel soll eine Stiftung sein, die das Vorhaben finanziert und begleitet. Die Gründung des neuen Fördervereins ist jetzt ein wichtiger Fortschritt im Prozess, sagt Remscheids Oberbürgermeister Mast-Weisz. Sein Solinger Amtskollege Kurzbach ergänzt, dass jetzt alle ziehen an einem Strang ziehen wollen. Bald soll der Förderverein ins Vereinsregister eingetragen werden.
Infos zum Förderverein:
Der Förderverein „Welterbe Müngstener Brücke" wurde am Freitag, 26. März, gegründet, besiegelt mit den Unterschriften der Gründungsmitglieder, darunter die Oberbürgermeister von Remscheid, Solingen und Wuppertal und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn in Nordrhein-Westfalen, Werner Lübberink. „Die Deutsche Bahn sagt noch einmal ganz bewusst „Ja" zur Müngstener Brücke als Welterbe. Diesen Prozess wollen wir mit unseren Partnern im Städtedreieck und auf europäischem Parkett mit allem Nachdruck zum Erfolg führen" hebt er hervor. „Wir sind stolz auf das Bauwerk, es ist das Aushängeschild der Deutschen Bahn."
„Die Vereinsgründung ist ein weiterer wichtiger Fortschritt im Prozess", erläutert Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. „Wir schaffen nicht nur eine Finanzstruktur. Der Prozess wird damit auch konkret und für die Menschen vor Ort fassbar. Und wer ihn unterstützen möchte, kann das zukünftig ganz direkt tun."
„Die Brücken als Weltkulturerbe zu vereinen - das ist ein großartiger europäischer Gedanke. Eine Stiftung, die von allen beteiligten Nationen getragen wird, zeigt noch einmal ganz deutlich: Wir haben den festen Willen, unsere Kräfte zu bündeln, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen," erklärt Wuppertals Oberbürgermeister Uwe Schneidewind.
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