
Fünffache Kindstötung: Überlebender berichtet
Der Prozess gegen die Solingerin, die mutmaßlich ihre fünf Kinder getötet haben soll, ist gestern fortgesetzt worden. Dabei sind weitere Details des Tattages bekannt geworden. Die Aussagen des ältesten, einzigem überlebenden Sohnes der Angeklagten wurden vorgetragen. Es war ein ganz normaler Tag, so schilderte der Junge den Tattag. Er sei in der Schule gewesen, als seine Mutter ihn frühzeitig abholte. Sie erzählte ihm, dass seine Geschwister bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen seien. Im Anschluss daran machten sie sich auf den Weg zum Bahnhof, um zur Großmutter nach Mönchengladbach zu fahren. Als sie am Düsseldorfer Hauptbahnhof ankamen fragte die Frau ihren Sohn, ob er mir ihr vor den Zug springen würde. Er verneinte, blieb im Zug, die Mutter stieg aus und sprang dort vor eine einfahrende Bahn. Sie überlebte schwer verletzt. Der Prozess gegen sie geht am 14. Juli weiter, ein Urteil wird Ende September erwartet.
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.07.2021 04:12