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Gaffer werden auch im RSG-Land ein immer größeres Problem
© Polizei Köln
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Gaffer werden auch im RSG-Land ein immer größeres Problem

Veröffentlicht: Donnerstag, 13.06.2019 03:44

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Sie zücken ihr Handy, blockieren Rettungswege und behindern den Rettungseinsatz. Gaffer sind bei schweren Unfällen weiterhin ein Problem, auch hier bei uns im RSG-Land. Noch vor kurzem hatte es wieder einen Fall in Solingen Ohligs gegeben. Dort ist ein Motorradfahrer schwer verunglückt, Gaffer filmten den Schwerverletzten. Die Gewerkschaft der Polizei in NRW schlägt jetzt vor, dass die Polizisten vor Ort den Gaffern sofort die Handys abnehmen dürfen. Bisher geht das nur, wenn Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Also wenn zum Beispiel die Gesichter von Opfern, Angehörigen oder Polizisten gefilmt werden. Unsere Polizei sieht den Vorschlag aber kritisch. Ein Sprecher sagt, dass man bei einem schweren Unfall ja eigentlich andere Dinge zu tun habe, als Handys einzusammeln. Gaffer habe es immer gegeben, so der Sprecher weiter. Seitdem es Smartphones und soziale Medien gibt, habe die Zahl hier bei uns im RSG-Land aber zugenommen. Das ginge sogar soweit, dass die Gaffer die Beamten beiseiteschieben würden, um Aufnahmen zu machen. Die Polizei kann Gaffern Platzverweise erteilen und sie sogar einsperren. Wenn im RSG-Land aber ein schwerer Unfall passiert, kümmere man sich immer zuerst um die Opfer. Leben zu schützen und zu retten sei die vordringliche Aufgabe von Polizei und Rettungskräften, nicht sich um Gaffer zu kümmern.

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