Gastronomen können Fantasienamen nicht überprüfen

Dass Gastronomen ein Bußgeld droht, wenn Gäste Fantasienamen auf die Kontaktlisten schreiben, ist nicht fair. Das sagt Markus Kärst, der Remscheider Dehoga-Sprecher im RSG-Interview. Die Verantwortung dafür dürfe nicht auf die Gastronomen abgewälzt werden.

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Gerade im Hochbetrieb sei es unmöglich, zu kontrollieren, ob die Leute ihren echten Namen in die Listen eintragen, sagt Kärst. Natürlich würde ein Fantasiename wie Mickey Maus auffallen, aber wenn jemand einen anderen Vor- oder Nachnamen in das Formular einträgt, könne man das unmöglich nachverfolgen. Das Remscheider Ordnungsamt sagt aber, dass die Gastronomen für die Kontrollen verantwortlich sind. Wird ein Betrieb mit einem Fantasienamen auf der Kontaktliste erwischt, gibt es beim ersten Mal eine Verwarnung. Beim nächsten Mal droht aber ein Bußgeld ab 1.000 Euro.

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