
Gedenken an Zugunglück von Radevormwald
Im Bergischen wird heute den Opfern des schweren Zugunglücks von Radevormwald gedacht. Heute vor genau 50 Jahren waren in der Ortschaft Dahlerau ein Sonderzug und ein Güterzug zusammengestoßen. 46 Menschen wurden dabei getötet, vor allem Schulkinder waren unter den Opfern. 27. Mai 1971: mehrere Kinder kommen von einer Klassenfahrt zurück und sitzen im Zug nach Radevormwald. Dort hatten sie die neunte Klasse der Geschwister-Scholl-Schule besucht. Der Unfallhergang konnte nie ganz aufgeklärt werden. Fest steht, dass der Zug mit einem Güterzug zusammenstieß. 41 Schüler, zwei Lehrer, eine Mutter sowie zwei Bahnbeamte starben. Die heutige Gedenkfeier findet wegen Corona nur im kleinen Rahmen statt. Innenminister Herbert Reul legt einen Kranz nieder, eine Überlebende hält eine Rede. Videos davon werden später auf die Homepage der Stadt Radevormwald gestellt. Die Ausmaße waren so groß, dass zahlreiche Rettungskräfte aus Remscheid, Solingen und Wuppertal vor Ort waren. Der Unfall von Radevormwald ist bis heute eines der schwersten Zugunglücke in Deutschland.
Um trotz möglichst vielen Menschen die Teilnahme an der Gedenkfeier zu ermöglichen, wird sie per Livestream in verschiedene Kirchen in Radevormwald übertragen und später auf der Homepage der Stadt online gestellt.
Veröffentlicht: Donnerstag, 27.05.2021 07:45