Glukose-Vorfall: warum starb eine schwangere Solingerin?

Polizei und Staatsanwaltschaft versuchen immer noch rauszufinden, warum eine schwangere Frau in Köln gestorben ist. Die 28-jährige gebürtige Solingerin nahm eine Glukose-Mischung zu sich, die in einer Kölner Apotheke angemischt worden war.

Der Fall sorgt deutschlandweit für Aufsehen. Bis er aufgeklärt ist, könnten aber noch Monate vergehen, sagte uns die Kölner Staatsanwaltschaft. Eine Laboranalyse soll klären, ob sich der in der Zuckerlösung gefundene Stoff auch im Körper der Toten nachweisen lässt. Es soll es sich um ein Narkosemittel handeln, das bei der Frau tödlich wirkte. Ihr Kind wurde per Notkaiserschnitt geholt, ist aber ebenfalls verstorben. Es gibt noch keine Erklärung dafür, wie das giftige Mittel in die Zuckerlösung gelangte. Die 28-jährige Frau lebte in Köln, sie stammt ursprünglich aus Solingen. Die entsprechende Apotheke wurde jetzt geschlossen.

Die junge Frau hatte die Zuckerlösung aus der Kölner Heilig-Geist-Apotheke. Dass das Narkosemittel zufällig in den Topf mit Glukosepulver gefallen ist, halten die Ermittler für eher unwahrscheinlich. Die Stoffe würden getrennt voneinander gelagert, sagt die Staatsanwaltschaft. Ermittelt wird gegen Unbekannt.

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