
Handball: Bergischer HC erkämpft einen Punkt gegen Lemgo
Das Heimspiel in der Unihalle endete mit einem Unentschieden.
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31:31 hieß es nach packenden 60 Minuten in der Wuppertaler Unihalle zwischen dem Bergischen HC und dem TBV Lemgo Lippe. Der BHC kam gut ins Spiel und lag nach der ersten Viertelstunde mit 10:6 vorne. Dann fanden die Gäste aber zunehmend besser in die Partie und übernahmen die Führung. Mit 15:16 ein ähnliches Bild. In der zweiten Hälfte konnten die Bergischen das Ruder wieder an sich reißen und schafften es binnen neun Minuten bis zum 21:18 nach vorn. Dann wurde es jedoch heiß und eng, die Führung wechselte immer wieder und es blieb spannend bis zum Schluss. Die letzte Spielminute ließ schon als der TBV Lemgo Lippe das 30:31 markierte und die Niederlage für die Gastgeber drohte - aber durch ein Tor von Noah Beyer konnte der BHC in letzter Sekunde nochmal kontern. In der Tabelle bleibt der Bergische HC auf dem vorletzten Platz, hat jetzt aber nur noch zwei Punkte Rückstand auf den HC Erlangen, der am Samstag gegen Magdeburg verlor. Nächster Gegner für die Löwen sind jetzt am 30. Mai auswärts die Füchse Berlin.
Fabian Gutbrod (BHC-Trainerstab): „Wenn man sieht, dass wir mit der Schlusssirene ausgleichen, dann ist es ein gewonnener Punkt. Schaut man sich den Spielverlauf an, ist es eher ein verlorener Punkt. Lemgo hat es unglaublich clever und abgezockt gemacht. Sie tun uns in der zweiten Halbzeit wahnsinnig weh mit dem Sieben gegen Sechs. Gefühlt machen sich mit jedem Angriff ein Tor. Das machen sie stark, beziehungsweise wir machen es nicht gut genug in der Abwehr, um das Spiel früher zuzumachen oder einen entscheidenden Vorsprung in der Schlussphase zu haben. Gut gefallen hat mir das Tempospiel, mit dem wir uns die Vorsprünge erarbeiten. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es ein bisschen wegbricht, wenn wir wechseln müssen.“