
Hardt kritisiert WHO-Rückzug der USA
Dass die USA aus der Weltgesundheitsorganisation ausgetreten sind, sorgt weltweit für Kritik. Auch im Bergischen: der CDU-Bundestagsabgeordnete für das RSG-Land, Jürgen Hardt, befürchtet negative Folgen für Europa. Es geht vor allem um den Einfluss in der WHO, sagt Hardt. Die USA sind bisher Hauptgeldgeber. Verlassen sie die WHO, würde ihre Lücke vor allem durch China gefüllt werden. Dann passiere genau das, was Trump der WHO bereits jetzt vorwirft: China hätte zu viel Einfluss. Reformen innerhalb der Organisation würden erschwert, Europa würden an Einfluss verlieren. Hardt fordert, dass sich die EU in der WHO jetzt noch stärker einsetzt. Deutschland sollte dafür die Impulse setzen. Jürgen Hardt ist der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag.
Veröffentlicht: Donnerstag, 09.07.2020 07:26