
Harter Lockdown im RSG-Land ab nächster Woche?
Das RSG-Land muss bereits in der nächsten Woche mit einem harten Lockdown rechnen. NRW-Ministerpräsident Laschet hat soeben seine Forderungen für bundesweite Maßnahmen vorgestellt
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Es müsse angesichts der derzeitigen Lage schnellst möglichst gehandelt werden. Geplant ist, dass nur Geschäfte des täglichen Bedarfs geöffnet bleiben. Den genauen Termin für die Schließung der Läden will Laschet am Wochenende mit Bund und Ländern festlegen. Auf jeden Fall noch vor Weihnachten und bundesweit einheitlich, so die Position der NRW-Landesregierung.
Fest steht schon jetzt: Die Präsenzpflicht an Schulen wird ab Montag aufgehoben, die Schulen bleiben aber bis nächsten Freitag (18.12.) geöffnet. Für Schüler bis zur 7. Klasse soll es bis nächsten Freitag noch Unterricht bzw. Angebote in den Schulen geben. Eltern können ihre Kinder aber befreien und von zuhause lernen lassen. Schüler ab der 8. Klasse sollen komplett zuhause bleiben und digital bzw. auf Distanz unterrichtet werden - das gilt bis zum 10. Januar, die unterrichtsfreien Tage werden also verlängert. Details dazu will Schulministerin Yvonne Gebauer im Laufe des Tages noch vorstellen.
Und: Die Lockerungen der Kontaktregeln über Weihnachten und Silvester soll zurückgenommen werden. Es bleibt dann - zumindest in der Öffentlichkeit - bei der Beschränkung auf zwei Haushalte mit maximal fünf Personen. Partys oder Treffen auf öffentlichen Plätzen sollen damit unterbunden werden.
Pressekonferenz mit Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und Vize-Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) am 11.12.2020