
HeimatHerz - Der Remscheider Engagementpreis 2026
Wer verdient das Remscheider HeimatHerz? Jetzt abstimmen.
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Sie packen einfach an, ohne zu fragen. Sie helfen Menschen in Remscheid und sind immer da, wenn wir sie brauchen. Sie fragen nicht, was sie dafür bekommen, sondern handeln - zum Wohl ihrer Mitmenschen, ihrer Stadt. Genau diese Menschen mit HeimatHerz suchen wir und wollen sie mit eurer Hilfe auszeichnen!
Der Ablauf beim HeimatHerz
Die Vorschlags- und Bewerbungsphase lief vom 8. bis 26. Juni 2026. Aus allen eingehenden Vorschlägen hat die HeimatHerz-Jury insgesamt vier Kandidatinnen bzw. Kandidaten ausgewählt, die auch bei Radio RSG und im Remscheider General-Anzeiger ausführlich vorgestellt werden. Die Entscheidung, wer die Auszeichnung und das damit verbundene Preisgeld gewinnt, fällt per Online-Voting. Die Abstimmung begann am 12. August und endete am 4. September. Der Kandidat bzw. die Kandidatin mit den meisten Stimmen bekommt 1.000 Euro für das eigene Projekt bzw. den Verein, die übrigen drei erhalten jeweils 500 Euro. Die Verleihung findet dann am 23. September 2026 in Remscheid statt.
Die Nominierten
- Irmela Boden: Sie hilft jenen, deren Schicksal kaum öffentliche Beachtung findet: Sie unterstützt Angehörige von psychisch erkrankten Menschen, die zumeist selbst mit einer permanenten Belastung leben müssen. Vor etlichen Jahren rief sie dazu das Gesprächsforum Trialog ins Leben, wofür heute Augusta Hardt Horizonte an der Sauerbronnstraße in Lennep den Treffpunkt bietet. Und auch im Netzwerk Kleine Helden ist sie im Einsatz, um Kinder aus belasteten Familien zu unterstützen.
- Gabriela Kleuser: Sie ist zur Stelle, wenn Tatkraft gefragt ist. Im Laufe der Jahre übernahm sie zahlreiche Aufgaben – vom Aufbau des Schüler-Cafés und der späteren Mensa im damaligen Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium bis hin zum Engagement beim Remscheider Footballclub Amboss, wo sie als Schatzmeisterin im Einsatz ist. Und zuletzt übernahm sie auch die Regie beim Pöhlsches Schieten im Stadtpark.
- Alexia von Wismar: In den Fußstapfen ihres Vaters Franz, der vor 30 Jahren den eingetragenen Verein Louise Hardt Stiftung ins Leben gerufen hat, hat Alexia von Wismar der Stiftung neues Leben eingehaucht. Gemeinsam mit engagierten Eltern aus der Kita unterstützt die Vereinsvorsitzende Alexia von Wismar gemeinnützige Zwecke. Die Initiative sammelt aktuell Geld für ein neues Pflegebett im Kinderhospiz Burgholz, finanzierte zuletzt Übungsleiterausbildungen in der Remscheider Sportwelt, gab Geld wie für einen neuen Kühlschrank im Jugendraum einer Gemeinde.
- Philipp Wichmann: Sein Engagement gilt ebenfalls dem Nachwuchs. Philipp Wichmann gründete mit seinen Mitstreitern den neuen Förderverein für die Katholischen Kita und für das Familienzentrum St. Bonaventura an der Hackenberger Straße in Lennep. Nachdem alles geregelt war, macht die Initiative das Leben der Mädchen und Jungen schöner. In den ersten Monaten finanzierte der Verein bereits Freundschaftsbänke für den Außenbereich der Kita, sicherte den täglichen Obstsnack für alle Kinder und ließ auch schon mal den Eiswagen vorfahren.
Der Remscheider Engagementpreis ist eine gemeinsame Initiative von Stadtsparkasse Remscheid, Remscheider General-Anzeiger und Radio RSG. Oberbürgermeister Sven Wolf hat die Schirmherrschaft übernommen. Der Engagementpreis wird getrennt, aber zeitgleich auch in Solingen vergeben.