
Hochwasser schädigte auch viele Handwerksbetriebe
Unter den Opfern des Hochwassers entlang der Wupper sind auch viele Handwerksbetriebe. Darauf macht die Handwerkskammer Düsseldorf aufmerksam. Etwa 250 Betriebe im Kammerbezirk seien aktuell stark eingeschränkt oder nicht arbeitsfähig. Aus der gesamten Region gibt es Schadensmeldungen: aus Wuppertal, den Kreis Mettmann und Düsseldorf kommen die meisten. Mehr als jedes zweite betroffene Unternehmen zeigt an, dass es keine volle Schadensabdeckung durch Versicherungen habe. Vor allem Werkstätten und Materiallager sind bei dem Unwetter vollgelaufen, Baustellen wurden durch das Hochwasser zerstört, Maschinen und Geräte sind unbrauchbar. Die Handwerkskammer bittet Kunden um Verständnis, falls es nun zu Verzögerungen auf Baustellen komme. Und die Kammer dankt allen Handwerkerinnen und Handwerkern, die an anderen Stellen beim Aufräumen geholfen haben.
„Alle Betriebe, die Mitarbeitende für diese Arbeit freistellen, verdienen unseren Dank und große Anerkennung“, betonte HWK-Präsident Andreas Ehlert. Er bittet die Kunden in Anbetracht der dramatischen Situation um Verständnis, wenn deshalb manche Leistungen im Einzelfall möglicherweise verzögert erbracht werden.
Die Landesregierung hat die nordrhein-westfälische Wirtschaft inzwischen gebeten, Bautrockner für die betroffenen Gebiete bereitzustellen. Die Handwerkskammer hat dazu auf ihrer Internetseite unter www.hwk-duesseldorf.de eine Möglichkeit bereitgestellt, auf der unter anderem auch die verfügbaren Bautrockner gemeldet werden können.
Daneben hat auch die Landesregierung für Firmen, die Betroffenen in den Hochwassergebieten Bautrocknungsgeräte zur Verfügung stellen wollen, eine zentrale Meldemöglichkeit unter Angabe der Kontaktdaten beim Innenministerium eingerichtet: hilfsangebote.unwetter@im.nrw.de
Veröffentlicht: Dienstag, 03.08.2021 04:46