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Hochwasser und die Folgen
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Hochwasser und die Folgen

Ausgerechnet während der Flutkatastrophe Mitte Juli ist der digitale Polizeifunk in Nordrhein-Westfalen an vielen Orten ausgefallen – auch in Solingen.

Veröffentlicht: Dienstag, 31.08.2021 03:13

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Das hat die NRW-Landesregierung nun eingeräumt. Der Ausfall in Solingen sei allerdings der kürzeste von allem gewesen. Eine Stunde lang hat der digitale Polizeifunk im westlichen Teil Solingens während der Flutkatastrophe nicht funktioniert. Deutlich länger war der Funk zum Beispiel in Bonn gestört, dort waren es drei Stunden. Unter anderem in Erftstadt und Rheinbach sei der digitale Behördenfunk, kurz BOS, immer noch gestört. Künftig sollen Basisstationen gegen Stromausfälle von bis zu 72 Stunden gewappnet sein. Die Nachrüstung sei bis Ende 2022 geplant.


Mit Hilfe des besonders gesicherten digitalen Behördenfunknetzes soll sich nicht nur die Polizei, sondern auch Feuerwehr und Rettungsdienst zuverlässig austauschen können. Zwar hätten alle Basisstationen eine Notstromversorgung in Form einer Batterie, heißt es in dem Bericht des NRW-Innenministeriums. Diese gewährleiste den Betrieb bei einem Stromausfall für mindestens vier weitere Stunden. Wegen des Ausmaßes der Zerstörung habe eine Ersatzstromversorgung in diesem Zeitraum in vielen Fällen aber nicht kurzfristig aufgebaut werden können.

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Auch bei der Berger Maschinenfabrik in der Kohlfurth geht es heute noch mal um das Hochwasser. Sie stellt ein neues System zur Überwachung von Pegelständen vor.


Die Berger Maschinenfabik in der Kohlfurth will dazu beitragen, dass Hochwasser und Überflutungen künftig schneller vorhergesagt werden können. Das Unternehmen wurde selbst schwer vom Hochwasser Mitte Juli getroffen. Jetzt hat es ein System zur Überwachung von Pegelständen entwickelt. 800.000 Euro Schaden: das war die Bilanz in der Berger Maschinenfabik in der Kohlfurth. Das Unternehmen nahm die Katastrophe zum Anlass, um ein neues Warnsystem zu entwickeln, es wird heute offiziell vorgestellt. Mit speziellen Sensoren sollen die Pegelstände an der Wupper, an den Bächen und Zuflüssen gemessen werden. Die Bergische IHK ist von dem System begeistert, es könnte modellhaft für andere Hochwasserregionen werden.

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