
Hochwasserschäden an Gleisen und Autobahnen
Die Folgen des Hochwassers werden uns noch lange beschäftigen. Davon gehen auch die Deutsche Bahn und die Autobahn GmbH Rheinland aus. Auch Gleise, Bahnhöfe und Autobahnen wurden durch das Hochwasser beschädigt. Die Reparaturarbeiten werden sich lange hinziehen. Viele Bahnstrecken wurden zerstört, insgesamt seien Gleise auf einer Länge von rund 600 Kilometern betroffen. Das Wasser hat zum Beispiel die Strecke der S9 von Wuppertal nach Essen beschädigt. Auf auf den Strecken Aachen - Mönchengladbach und Bochum – Hattingen laufen noch Aufräumarbeiten. Auf den Autobahnen rund ums RSG-Land sieht die Lage etwas besser aus. Die Vollsperrungen auf der A1 im Kölner Westen oder auf der A46 zwischen Düsseldorf und Wuppertal konnten bereits beseitigt werden. Und auch die wichtige Strecke auf der A1 zwischen Wermelskirchen dem Autobahnkreuz Leverkusen ist wieder befahrbar.
Infos zum Bahnverkehr:
Auch bei den Bahnhöfen in NRW gab es Schäden: rund 80 Stationen wurden durch das Unwetter beschädigt. Wassereinbrüche haben Aufzüge zerstört oder Bahnsteige unterspült. Viele kleinere Reparaturen hat die DB inzwischen durchführen können.
Die Züge des Fernverkehrs fahren wieder zwischen Köln, Wuppertal und Hagen ebenso wie über die Ruhrstecke und die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main. Auch im internationalen Verkehr zwischen Frankfurt–Köln und Brüssel/Amsterdam sind die Züge wieder ohne Unterbrechung unterwegs.
Infos zu den Autobahnen:
Die A1 ist zwischen der Anschlussstelle Hürth und dem Autobahndreieck Erfttal seit Donnerstagabend, etwa 23.30 Uhr, in beiden Fahrtrichtungen vollgesperrt. In Fahrtrichtung Koblenz ist die Vollsperrung seit Freitagmorgen, etwa 1.30 Uhr, ausgeweitet worden ab dem Autobahnkreuz Köln-West. Hier war die Fahrbahn überschwemmt und ist abgängig.
Die A1 war im Autobahnkreuz Leverkusen von Mittwochabend, etwa 19.00 Uhr, bis Sonntagmittag, etwa 13.30 Uhr, in beiden Fahrtrichtungen vollgesperrt. Zudem war keine Überfahrt möglich von der A3 auf die A1 nach Dortmund sowie von der A1 aus Dortmund kommend auf die A3. Die A1 war im Bereich des Autobahnkreuzes überflutet.
Die A1 war in Fahrtrichtung Köln zwischen der Anschlussstelle Burscheid und dem Autobahnkreuz Leverkusen seit Donnerstagmorgen, etwa 0.00 Uhr, vollgesperrt. Im Laufe der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde die Vollsperrung ausgeweitet auf den Bereich zwischen der Anschlussstelle Wermelskirchen und dem Autobahnkreuz Leverkusen in beiden Fahrtrichtungen. Am Sonntagmittag, etwa 13.30 Uhr, wurde die Strecke wieder freigegeben. Dort war die Fahrbahn überflutet.
Die A46 in Fahrtrichtung Wuppertal war zwischen der Anschlussstelle Haan-Ost und dem Sonnborner Kreuz am Mittwoch von etwa 5.45 bis 10.00 vollgesperrt. Bis Donnerstagabend, etwa 19.00 Uhr, war der rechte Fahrstreifen weiterhin gesperrt. Die Fahrbahn wurde überflutet und hat Kies aus einer dortigen Baustelle auf die Fahrbahn getragen.
Infos zu den Landstraßen:
In Zuständigkeit der Regionalniederlassung Rhein-Berg gibt es aktuell folgende Vollsperrungen und Behinderungen:
L216, Abs. 1 km 0 bis 1.281 (zw. Müngsten und Gerstau), gesperrt, Unterhöhlung, mehrere Schadstellen
L353 Langenfeld Richrath: Rad-/Gehweg ist gesperrt, Straße z.Zt. nicht gesperrt, größere Baumaßnahmen nötig
L 407 Vollsperrung, Solingen-Unterburg wg. Straßenschäden lange gesperrt
B 237/ K5 Stadtbereich Hückeswagen, Ladestraße gesperrt, muss gereinigt werden, Öl auf der Straße
L293 Abschnitt, Hilden, 10 Station, Stat. 3.480, Brücke wegen Hochwasser gesperrt
L 296 Odenthal- Höffe, LSA geregelte Verkehrsführung wg. Schaden am BW
L427 Solingen, zurzeit gesperrt, Wupperbrücke gesperrt, alle Ortschaften erreichbar
Teilsperrungen:
B 237 Abs. 11, zwischen Wipperfürth und Ohl
L286 Abs. 20, zwischen Wipperfürth und Jörgensmühle
Veröffentlicht: Mittwoch, 21.07.2021 04:16