
IHK besucht US-Botschafter
Die Bergische Industrie- und Handelskammer hofft in einem persönlichen Gespräch etwas gegen die US-Strafzölle auf Werkzeuge tun zu können. Besucht wird US-Botschafter Grenell.
Veröffentlicht: Samstag, 23.11.2019 07:14
Die Bergische Industrie- und Handelskammer will in Berlin mit US-Botschafter Richard Grenell über die US-Strafzölle auf Werkzeuge sprechen. Dabei will man verdeutlichen, wie schwer die Situation aktuell für die Werkzeughersteller im RSG-Land ist. Seit einem Monat werden bei der Einfuhr in die USA 25% Strafzölle auf bestimmte deutsche Produkte wie beispielsweise Zangen, Schraubendreher und Metallscheren erhoben. Das trifft die Werkzeug- und Schneidwarenindustrie im RSG-Land besonders hart. So ist beispielsweise der Markt für deutsche Taschenmesser in den USA sehr groß. Einige Firmen haben bereits angekündigt die Preise für ihre Waren deutlich senken zu müssen, um überhaupt wettbewerbsfähig zu bleiben. Die IHK will den US-Botschafter jetzt mit der Situation konfrontieren.