Impf-Kontingente für sozial Benachteiligte

Die Städte Remscheid und Solingen können vom Land zusätzliche Impfdosen zur Verwendung in sogenannten "sozialen Brennpunkten" bekommen. Das hat das Land vergangene Woche per Erlass mitgeteilt. Für Remscheid wären das rund 600 Impfdosen. Die Stadt würde die gerne für zwei Modellprojekte verwenden. Die Stadt Remscheid möchte schwerpunktmäßig in Betrieben im verarbeitenden Gewerbe gegen Corona impfen. Auch Langzeitarbeitslose sollen Impfungen aus dem Sonderkontingent erhalten. Man habe dazu eine entsprechende Anfrage ans Land gestellt, bisher aber noch keine Antwort erhalten. Sollte das Land diesen Plänen nicht zustimmen, hat die Stadt Remscheid bereits einen alternativen Vorschlag: sie möchte in den Ausgabestellen der Tafel Impfungen durchführen, um sozial benachteiligte Menschen zu erreichen. Solingen bekommt gut 800 Impfdosen für eine Impfkampagne in ausgewählten Stadtvierteln. Das Konzept für die Aktion wird jetzt erstellt, sagt die Stadt.

© Archivfoto Guido Eul-Jordan / Stadt Remscheid