Impfungen für chronisch kranke Jugendliche gefordert

Der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte fordert eine Corona-Impfung für chronisch kranke Jugendliche und ihre Familien und zudem eine schnellere Impfstoffentwicklung für jüngere Kinder. Denn chronisch kranke Kinder und Jugendliche können durch eine Coronavirus-Infektion schwere Komplikation erleiden, so der Solinger Präsident des Bundesverbands, Dr. Thomas Fischbach. Die Eltern der chronisch kranken Kinder und Jugendlichen hätten sich mit ihren Familien bisher vorbildlich isoliert und dadurch die Pandemie gemeistert. Dies geschah und geschieht allerdings auf Kosten der altersgemäßen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Es sei höchste Zeit, ihnen nach einem Jahr des Lockdowns wieder die Teilhabe am sozialen Leben und Lernen verlässlich zu ermöglichen. Deshalb fordert der Verband, dass Impfstoffe, die ab dem Alter von 16 Jahren zugelassen sind, sollten sofort an alle Jugendlichen ab 16 mit schweren chronischen Erkrankungen verimpft werden. Zudem sollten Kinder- und Jugendärzte überall in Deutschland in ihren Praxen impfen können wie die Erwachsenenmediziner.

© Guido Eul-Jordan / Stadt Remscheid

Weitere Meldungen